28.11.2011Wie Tag und Nacht …

Nach der Pleite in Riesa hat es in den Köpfen der HCS II-Mädels wohl doch einen kleinen Ruck gegeben. Zu Gast in Görlitz sollte mit dem Führungstor zum 1:0 der Grundstein für eine kämpferische und sehenswerte Leistung gelegt werden. Starke Akzente in der Abwehr ließen die Mannschaft aufleben und Mut für den Angriff fassen. Fangfehler, daraus resultierende Ballverluste, sowie kurze Phasen der Unkonzentriertheit blieben aber auch hier nicht aus. Doch diesmal sollte der Wille siegen und so mussten die Gastgeberinnen mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit staunten die Neustädter nicht schlecht, als den Neißestädterinnen gute Erfolge gelangen. Doch ebenso gute Leistungen der HCS-Torfrauen, ließen auch den Rest erinnern, dass sie zum kämpfen angereist waren. So gelang sogar in doppelter Unterzahl ein schönes Tor und die Anzahl der nur allbekannten überhasteten Angriffe nahm ab. Durch eine kontinuierliche Schnelligkeit beeindruckten die Mädels nicht nur die Görlitzerinnen, selbst der SV-Trainer bestätigte „Das ging uns scheinbar alles zu schnell“. Alles in allem ein gelungener, aber hart umkämpfter Sieg in auswärtiger Halle. Ein tolles Miteinander auf der HCS Bank und das gegnerische Fazit einer „Verweigerung der Annahme des Kampfes“ ließen zwei Punkte stolz und mit großer Freude mit nach Hause fahren.

Der HCS spielte mit: Franziska Höhne und Nicole Meerstein (beide Tor), Ilona Köhler, Christina Wuttke, Nicole Eckhardt, Maren Emmrich, Bianca Bück, Steffi Herrmann, Anne Schumacher und Wiebke Prenzel