19.12.2011Jahresabschluss auch im Pokal gelungen

Beim letzten Spiel des Jahres für den HC Sachsen gab es keine Überraschungen. Der Mix aus F1 und F2 gab sich gegen den Sachsenligisten SV Chemie Zwickau keine Blöße und gewann das Viertelfinale im Pokal des HV Sachsen mit 35:23 (14:10).

Die ersten 15 Minuten des Spiels verliefen noch relativ ausgeglichen. Der HC Sachsen führte in Minute 8 mit 4:1, musste aber nach weiteren 3 gespielten Minuten den Ausgleich zum 4:4 hinnehmen. Dies war hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass die Mix-Formation aus erster und zweiter Frauenmannschaft noch kleine, aber normale, Abstimmungsschwierigkeiten in der Defensive hatte. Doch nach 4:0 Toren von Janeckova (2x), Prenzel und Wiele war die Differenz von 4 Toren hergestellt, die sich bis zur Pause, zwar noch etwas schwankend, nicht mehr änderte. Nach 30 gespielten Minuten waren sich Zuschauer und Verantwortliche einig: Vielleicht das ein oder andere Tor zuviel kassiert, aber alles in allem im Plan.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Chemikerinnen nochmals auf 2 Tore Abstand verkürzen. Allerdings hielt der verkürzte Vorsprung nicht lang an, Petra Janeckova und Slavka Ninkovic aus dem Positionsangriff und Jenny Kolewa mit einem 7 m - sie stand nach mehreren Wochen Verletzungspause wieder auf dem Spielprotokoll und sollte 7m werfen - vergrösserten den Abstand auf 5 Tore in Minute 38. Chemie Zwickau gab sich alle Mühe und versuchte immer wieder durch 1:1-Situationen und Rückraumwürfen die Tordifferenz nicht grösser werden zu lassen. Isabell Dosdall von Aussen und Josephine Kretzschmar aus dem Rückraum hielten den Sachsenligisten im Rennen.
Ab der 45. Minute waren die konditionellen Reserven der Westsächsinnen dann aufgebraucht. Ein 7:0-Lauf des HC Sachsen zwischen der 45. und der 53. Minute wischte dann aber die letzten Hoffnungen der Zwickauerinnen, etwas zu holen, weg und der Drittligist (der an diesem kein richtiger Drittligist war) führte beim 31:20 mit 11 Toren. Damit war klar, dass der HC Sachsen das Halbfinale im Februar erreicht hat. Zur Freude aller konnte sich auch Steffi Herrmann, 16 und eigentlich noch Jugendspielerin, in die Torschützinnenliste eintragen. Ihr erster Versuch von links aussen traf direkt, beim 2. Versuch stand sie leider im Kreis und bekam somit das Tor nicht anerkannt.

Ebenso war klar, dass weder im Halbfinale noch im Finale der Gegner HC Rödertal heissen kann. Die Mannschaft von Egle Kalinauskaite musste am Samstag eine knappe 21:22-Niederlage in Marienberg mit auf die Heimreise nehmen, die wahrscheinlich keiner so erwartet hatte. Somit sind die möglichen Gegner im Moltenpokal: HSV Marienberg, HC Leipzig III (Sieg gegen BSV sachsen Zwickau II) und der Sieger der auf den 10. Januar 2012 verlegten Begegnung zwischen SG HV Chemnitz (MDOL) und SHV Oschatz (3. Liga Ost).

Die Spielerinnen und Spieler des HC Sachsen verabschieden sich nun in die verdiente Weihnachtspause und wünschen Sponsoren, Fans und HC Sachsen-Sympathisanten besinnliche und erholsame Feiertage, sowie einen guten Start ins Jahr 2012.

Der HC Sachsen spielte mit: Martina Wiele 8, Maren Emmrich, Wiebke Prenzel 4, Slavka Ninkovic 10, Jenny Kolewa 2/2, Anne Schuhmacher, Ilona Köhler 2, Petra Janeckova 8, Steffi Herrmann 1