31.10.2017Hart erkämpfter Punkt gegen die Lok

Irgendwie schienen die Gäste besser aus den Startlöchern zu kommen, als die Jungs aus Neustadt. Nach dem 1:1 dampfte die Lok erstmal auf 1:4 davon. Doch man könnte sich wieder etwas heran robben. Es wurde energisch zugefasst und vorne könnte man mehr Durchschlagskraft entwickeln. Sinnbildlich für den Kampf, den die Gastgeber boten, war wohl der nicht enden wollende Sprung von Mirko Menze vor dem Tor zum 6:7. Wenn Kiel früher Air France hatte, so war diesmal zumindest German Wings beim HCS unterwegs. Beim 8:8 war der Ausgleich erstmals nach dem 1:1 hergestellt und die blau-gelben gingen nun selbst in Führung. Leider wollte diese auch nicht größer als ein Tor werden, und so sah man sich in der Halbzeit doch mit 11:12 im Hintertreffen. Allerdings blieb das gute Gefühl, einen Rückstand egalisieren zu können und somit nicht die Lok in den Zielbahnhof einfahren zu lassen.

 

Der erste Treffer nach dem Pausentee war den Dresdnern vorbehalten und so erwischten diese den optimalen Start in die zweite Hälfte. Aber auch der HCS wusste zu antworten. Es dominierten eindeutig die Abwehrreihen, denn diese wussten auf beiden Seiten zu gefallen und räumten fast alles ab, was in die Nähe des eigenen Tores kam. Dagegen gab es im Angriff eher Schonkost statt reichhaltiges Buffet zu sehen. Allerdings ließen sich die Männer von Jens-Eugen Richter nicht abschütteln. Der ESV wurde nicht weggelassen und die sonst eintretende Schwächephase eingespart, oder besser kaschiert. Wie auch immer es gewesen ist, man blieb dran und konnte nach 17:19 auf 19:19 ausgleichen. Dann fiel er endlich der viel umjubelte Führungstreffer. Doch leider reichte dieser nicht zum Sieg. Da die Dresdner noch einmal zum Erfolg kamen, trennten sich beide Mannschaften mit 20:20. In schwierigen Phasen halfen diesmal Tore aus dem Nichts, wie etwa von Nick Knoden, der bei einem seiner Treffer wahrscheinlich dem Spieler im Innenblock die Frisur neu gestaltet hatte. Er war mit 6 Feldtoren bester Werfer im Spiel. 

 

Nächste Woche geht es zu einem der Ligafavoriten. Beim HC Elbflorenz wird es sicher schwer etwas mitzunehmen. Aber so teuer wie möglich verkaufen kann man sich allemal. Gespielt wird am Sonntag, den 5.11. in der Ballsportarena in Dresden.

 

HCS mit: Norman Zinke (Tor), Robert Wenzlow (1), Stefan Karsch (2), Toni Knoden (1), Matthias Grünberger (6/4), Mirko Menze (2), Nico Mahler (2), Nick Knoden (6), Andre Ibach, Sebastian Drosdek